Puhh, das war ein langer Tag! Zwei Shootings, den Pool reinigen, eine Bambusverkleidung neu montieren, noch schnell die Bildbearbeitung und dann die Bilder hochladen, damit Herrchen und Frauchen was zu schauen haben. Dann geht es aber schnell auf die Couch, mit Frau und Hund kuscheln, falls nicht beide schon eingeschlafen sind. Aber vorher noch eben schnell die Mails checken, ob noch neue Shooting-Anfragen gekommen sind.

Hunter Logo klein Huch, jemand bei der Fa. Hunter ist auf meine Bilder aufmerksam geworden und hätte gerne einige Wasserspielzeuge fotografiert, natürlich mit dem passenden Hund in Action. Da wir für unsere Floodlehündin Mia ohnehin einiges Hundezubehör von Hunter besitzen und wir beide von der Qualität bereits überzeugt waren, war die Entscheidung schnell gefällt. Aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit habe ich dann eine Antwort doch auf den nächsten Tag verschoben …

Etwas ähnliches muss sich Scotty (seineszeichens Dackelmix) wohl bei der Leckerchenanzahl gedacht haben, der er sich beim Shooting ausgesetzt gesehen hat. Der Ball war jetzt nicht soooo interessant, aber in dem Augenblick in dem die Leckerchen ins Spiel kamen war er völlig bei der Sache. Nach etwa 2 min. waren die ersten Bilder im Kasten, in denen Scotty den Kopf ganz im Wasser hatte - immer mit leicht entsetztem Blick, da das Leckerchen einfach vor seinen Augen abtauchte. Welch Unverschämtheit sondergleichen ...

Woohoo, das erste Shooting ist gelaufen. Nach soooo viel Arbeit endlich in den Pool und im neuen Setting loslegen. Zu Besuch war Henry mit Frauchen und Herrchen aus dem hohen Norden der Republik. Die Anfrage für Henrys Shooting kam schon Anfang März und war so mit das Startsignal mit dem neuen Setting loszulegen. Dass das Ganze nun eine Punktlandung geworden ist, hätte ich so auch nicht vermutet. Morgens wurde noch der Weg zur Terrasse fertiggestellt, kurz drauf konnte es losgehen.

Ich wollte mir gerade einen Kaffee holen, als Henry vorgefahren kam.

Dank Barnies Frauchen kam nach dem Shooting mit Barnie wenige Stunden später schon die nächste Anfrage. Eine Freundin mit ihrem Hund Todd der sogar in einer Pfütze tauchen würde. Ich hatte solche oder auch ähnlich Aussagen nun schon zu einigen anderen Hunden gehört und wusste ja aus der Erfahrung, dass einigen der Tiere wohl eine Pfütze tatsächlich lieber war, statt ihre Rübe in meinen Pool zu stecken. Aber gut, die Sonne sollte noch einige Tage bleiben, also habe ich einen Termin für ein Shooting ausgemacht und dachte mir "da lass ich mich mal überraschen" ...

Barnie kam mit Herrchen und Frauchen an einem warmen und sehr sonnigen Tag zum Shooting. Beide waren ob der Tempraturen auch nur leicht bekleidet. Ich erwartete alle schon in meinem Wetsuite und mit gezückter Kamera, damit wir sofort loslegen konnten. Meine Hündin Mia ist immer recht konsterniert, wenn ich einfach mit einem fremden Hund zum Spielen in den Garten gehe und sie nicht mitdarf, um den anderen Hund nicht abzulenken. Das Heulkonzert, das sie zeitgleich mit dem Zuschlagen der Türe startete, begleitete uns dann auch das ganze Shooting über.

Puhh - stattliche 45 kg Hund hüpfen aus dem Auto und kommen schwanzwedelnd auf mich zugelaufen. Für einen Labrador ist Bruno durchaus beeindruckend. Trotz der sonstigen Probleme die Bruno mit Höhen hat, erklimmt er das 1,10 m hohe Podest völlig ohne Probleme. Aber dann bleibt er wie angewurzelt auf dem Podest stehen und betrachtet die (für ihn wahrscheinlich winzige) Wasserfläche.
 

Heute war eine Labradorhündin zu Besuch. Gar nicht so groß gewachsen aber ich vermute ausschließlich mit Steroiden und Energydrinks groß gezogen. Unfassbar wieviel Power die Lütte hatte!

Mhm - meine Hündin Mia will partout nicht ins Becken hüpfen. Weder Leckerchen noch Lieblingsspielzeuge helfen. Sie bleibt noch auf skeptischer Distanz. Also muss ein richtiger Balljunkie antreten, um als Modell für die ersten Testschüsse ins Wasser zu tauchen. Meine Lieblingsaspierantin "Lara" (auch als die wilde Hilde bekannt) war genau die richtige Auswahl. Sie sah den Ball und dachte sich wohl der direkte Weg ins Becken ist immer der Beste, warum erst irgendwelche Stege erklimmen, wenn ein beherzter Sprung doch viel schneller geht und so landete sie schon bauchlinks auf dem Beckenrand, noch bevor ich sie auf das Podest locken konnte.

Nachdem ich ja nun schon einige Zeit fotografiere und viele Erfahrungen im Fotostudio sammeln durfte, war ich wieder mal auf der Suche nach etwas neuem. Duch die Underwater Dogs von Seth Casteel inspiriert, wollte ich das Ganze in ein natürlicheres Setting bringen und habe zunächst einige Seen und Flüsse aufgesucht um dort einige Unterwasseraufnahmen zu machen. Leider musste ich feststellen, dass unsere heimischen Gewässer nicht unbedingt für die Unterwasserfotografie geeignet sind.

Die ersten Versuche mit meiner Hündin Mia scheiterten zunächst kläglich. Von der Wasserqualität mal ganz abgesehen, kamen einige Ablenkungen ins Spiel die meiner Hündin durchaus mehr Freude bereiteten wie sich vor meine Kamera zu stellen.