Woohoo, das erste Shooting ist gelaufen. Nach soooo viel Arbeit endlich in den Pool und im neuen Setting loslegen. Zu Besuch war Henry mit Frauchen und Herrchen aus dem hohen Norden der Republik. Die Anfrage für Henrys Shooting kam schon Anfang März und war so mit das Startsignal mit dem neuen Setting loszulegen. Dass das Ganze nun eine Punktlandung geworden ist, hätte ich so auch nicht vermutet. Morgens wurde noch der Weg zur Terrasse fertiggestellt, kurz drauf konnte es losgehen.

Ich wollte mir gerade einen Kaffee holen, als Henry vorgefahren kam.

Ich kannte ihn ja nur vom Foto, aber schon nach 30 Sek. war klar, wir beide werden uns gut verstehen. Ein sehr sanfter schwarze Riese begenete mir zunächst mit viel Vorsicht, war aber sofort zum Spielen bereit. Ich war natürlich sehr gespannt, wie Henry sich in dem neuen Setting zurechtfindet, aber das war alles kein Problem. Scheint als hätten sich die Überlegungen gelohnt. Selbst Herrchen wunderte sich über die Selbstverständlichkeit von Henrys Gängen über die Wasserrampe.

Völlig ohne Probleme kam er ans Wasser und spielte mit mir. Meine Kamera jedoch war ihm mehr als suspekt und er hatte kein Zutrauen. Er musste schon sehr abgelenkt werden um nicht vor der Kamera stiften zu gehen. Aber auch wenn er sich mal abwandte, ein Ruf und er stand sofort wieder parat. Die ersten Bilder waren schon im Kasten, aber so richtig schwimmen wollte Henry dann doch nicht und somit kam Frauchen ins Spiel. Sie kam mit in den Pool (ziemlich taff bei gerade mal 17°C Wassertemperatur) und verfrachtete Henry mit in den Pool.

Siehe da, das Schwimmen war ja total klasse!. Nur die Nase wollte er partout nicht unter Wasser nehmen. Allso immer wieder mal eine kurze Pause und noch einmal in die Fluten. Henry ging jedesmal bis ans Ende der Rampe und wartete beharrlich darauf, von mir ins Wasser gehoben zu werden. Das Gleiche beim Aussteigen. Er bleib an der Rampe bis ich ihn jeweils rauf oder ruter gehoben habe. Somit wechselte ich immer wieder zwischen Fotograf und Gehilfe mit viel Gelächter nebenher, weil Henry sich hier nur knuffig aufgeführt hat.

Beim Schimmen mit seinem Lieblingsspielzeug hat sich Henry noch mal richtig ins Zeug gelegt und danach waren wir beide ganz schön erschöpft. Henry vom Schwimmen und ich von den Strapazen der letzten Monate. Aber beim Betrachten der Bilder war auch alles ganz schnell wieder vergessen und ich wusste sofort - das alles war jede Anstrengung wert gewesen!!!

Blog Henry kl